Pedro Cabrita Reis meets Sabrina van der Ley in Berlin/Prenzlauer Berg

Der große Meister, der auf kleinem Raum Großes leistet

Last autumn Pedro Cabrita Reis (*1956, Lisbon) – a leading Portuguese artist – opened one of his most comprehensive solo-shows to date at the Hamburger Galerie der Gegenwart. Sabrina van der Ley chose him as her first artist as new curator of the Galerie der Gegenwart and worked out an impressive show including all of his media – sculptures, paintings, photographs, drawings and site specific room filling installations. The show went on tour and opens at the Musée Carré d’Art in Nimes on 9th of November.

Diesen Herbst kam Cabrita Reis nach Deutschland zurück, um in Berlin in einer von Künstlern geführten Galerie namens Invaliden1. Es hat uns neugierig gemacht, welche Absichten Cabrita Reis in einer kommenden Galerie zu zeigen hat. Also vereinbarten wir ein Treffen in Berlin mit Pedro Cabrita und Sabrina. Als Location wählten wir einen Wintergarten im Prenzlauer Berg – ein traumhafter Ort – mit exotischen Fischen, fließendem Wasser und dekorativen Holzmöbeln – der als Oase in der Stadt fungiert.

Pedro Cabrita Reis erzählt uns von seiner Mission als Künstler, von den Herausforderungen, die er sich selbst stellt und seinen Aufgaben für die neue Generation.

Die Show bei Invaliden1 ist eine seiner Herausforderungen. Mit seiner Strategie der „Minus Interferenz“ bildet er das Gegebene einem abstrakten und ästhetischen Ausstellungsraum nach – einem ochsenblutroten Raum mit einem Spiegel als Fenster. Von der Decke herunterhängende Leuchtröhren, die zu zentralen Elementen im Raum werden – all das gibt dem Besucher das Gefühl, sich in einer noch im Bau befindlichen, aber in ihrem unfertigen Charakter so vollendeten Installation zu befinden. Der große Meister, der auf kleinem Raum Großes leistet.

Ilka Tödt

Vielen Dank an Sabrina van der Ley für das Interview und an die Galerie Invaliden1 für all die Unterstützung!

Cabrita Reis © 2010 Astrid Piethan

Die Show bei Invaliden1 ist eine seiner Herausforderungen. Mit seiner Strategie der „Minus Interferenz“ bildet er das Gegebene einem abstrakten und ästhetischen Ausstellungsraum nach – einem ochsenblutroten Raum mit einem Spiegel als Fenster. Von der Decke herunterhängende Leuchtröhren, die zu zentralen Elementen im Raum werden – all das gibt dem Besucher das Gefühl, sich in einer noch im Bau befindlichen, aber in ihrem unfertigen Charakter so vollendeten Installation zu befinden. Der große Meister, der auf kleinem Raum Großes leistet.

Ilka Tödt

Vielen Dank an Sabrina van der Ley für das Interview und an die Galerie Invaliden1 für all die Unterstützung!

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