Die Länderpavillons auf der Biennale von Venedig

15 Tipps von Helga Meister

Die Biennale von Venedig wirkt in den Länder-Pavillons häufig wie ein Event-Schuppen, wo jeder Staat den anderen toppen möchte. Drei Millionen Mosaiksteinchen, wow. Drei Millionen Postkarten, unglaublich. Hunderte vom Babypuppen, ach wie süß. Zuweilen wähnt man sich im Disneyland. Viele Länder meinen, auf der richtigen Seite zu stehen, wenn sie sich den europäischen Erwartungen gemäß anti-kolonialistisch geben. Zugleich gibt es einen Trend, Videokunst mit Kinokunst gleichzusetzen. Vieles wirkt naiv, genügt nur einem Trend. Da hatte es die Möwe vor dem Eingang in die Giardini besser. Sie ließ sich von den Menschenmassen nicht stören und brütete. Wir geben hier ein Best-Of.

Österreich: Die Totenglocke über Venedig

Florentine Holzinger, 40 Jahre jung und nackt, klettert wie eine Zirkus-Akrobatin am Sicherungsseil in eine große Messingglocke, die am Kran vor ihrem Pavillon baumelt. Die Performerin schlägt im Innern einen Purzelbaum und hängt nun kopfüber. Eine gute Zirkusnummer. Aber Holzinger agiert als menschlicher Klöppel und schlägt im Rhythmus gegen die Wände. Je länger und raffinierter sie mit Schultern, Beinen und Armen gegen das Metall knallt, desto deutlicher wird, was sie will: Sie schlägt die Totenglocke über Venedig, stellvertretend für die ganze Welt. Maleficio nannte man noch heute eine der fünf historischen Glocken im Campanile von San Marco, die bei einem Todesurteil läutete. Venedig und der Totenkult gehören zusammen. Ihre Performance ist eine neue, aktuelle Variante zu Thomas Manns „Tod in Venedig“. Wie ihre „Seaworld Venice“ im Innern des Pavillons beweist, steht Venedig kurz vor dem Untergang in der Kloake. „O tempora, o mores“, Ciceros Ausspruch über den Verfall der Sitten, steht als Sinnspruch auf Holzingers Glocke. Aber nur ihr, dieser wahnsinnigen Allround-Künstlerin, gelingt es zugleich, zu unterhalten und zu irritieren. Nur sie findet die Bilder für die Welt, in der wir uns befinden, für den Dreck, in dem wir sitzen und für den wir selbst verantwortlich sind.

Kanada: Die Ward’sche Kiste

Der Iraner Abbas Akhavan (49), der heute zwischen Montreal und Berlin pendelt, ist ein kluger Kopf, der derzeit über ein DAAD-Programm eine Projektklasse am Institut Freie Kunst an der HBK Braunschweig leitet. Ihn interessiert der immergrüne Lebensbaum als Handelsware zwischen England und der Kolonie Kanada. Kein prinzipiell prickelndes Thema. Aber er macht eines daraus. Er interpretiert die Architektur des Pavillons mit dem vielen Glas als Ward’sche Kiste, als transportables Gewächshaus, das im frühen 19. Jahrhundert erfunden wurde. Dieser luftdicht verschließbare Glaskasten wurde mit Süßwasser gefüllt und ließ die Pflanzen aus Amerika und dem fernen Osten die Strapazen der monatelangen Seereisen überstehen. Die Erfindung dieses Transport-Gewächshauses ermöglichte einen riesigen Aufschwung des Pflanzenhandels im Britischen Empire.

Das eigens angefertigte Becken im Pavillon, das mit Pflanzenlampen ausgestattet ist und riesige Seerosen der Gattung Victoria präsentiert, erinnert an den Crystal Palace für die Weltausstellung 1851 in London, wo die Seerose als Naturwunder bestaunt wurde. In Zusammenarbeit mit den Royal Botanic Gardens im Kew wurden Seerosensamen zunächst zur Keimung in den Botanischen Garten der Universität Padua (Italien) verpflanzt. Von dort gelangten sie in den kanadischen Pavillon, um während der Biennale ihre volle Pracht zu entfalten. Der Künstler musste nur noch die Fassade des Pavillons durch Glaspaneele ersetzen, so dass die Pflanzen von außen sichtbar sind.

Großbritannien: Pionierin der Black British Art Bewegung

Lubaina Himid, 71, britische Künstlerin, Aktivistin und Professorin aus Sansibar, Gewinnerin des Turner Prize 2017, ist ein großes malerisches Talent, das wunderbare Geschichten erzählt und mit farbigen Abstraktionen umrahmt. Ein Pärchen mit langen Schürzen und spitzen Schuhen steht an einer Tischplatte, die lediglich ein breiter gelber Strich ist. Er schüttet Schokolade aus einem Messingtiegel auf eine mit Plätzchen bestückte Schokoladentorte. Sie hat eine Schale und ein Kästchen mit gelben Zitronen sowie einen leeren gläsernen Pott vor sich. Die Wand hinter und neben ihnen strahlt in verschiedenen Weiß- Rot- und Blautönen als abstraktes Action-Painting. Ein anderes Pärchen, sie im sonnig-gelben Sommerkleid, er in blauem Hemd und roter Hose, sind mit der absurden Handlung beschäftigt, einen großen, stacheligen Kaktus zu gießen. Er hält einen Spaten parat, von dem man nicht weiß, was er damit machen will. Aber das interessiert auch weniger als das Farbenspiel und die kluge Pflanzenlektüre im Seitenteil des Bildes. Sehr schön auch die reich mit Vögeln, Fischen, Muscheln, Zähnen, Zitronen, Blüten und Spielkreiseln bemalten Paddeln an einer Wand. Es macht Spaß, diese Stoffe, Dekore und geometrischen Ornamente zu betrachten, ohne sich als Europäer von den leicht durchscheinenden Fragen eines kulturellen Gedächtnisses belehrt zu fühlen.

Cecoslovacchia: Das Schweigen des Maulwurfs

Der Tschechische und Slowakische Pavillon feiert sein 100. Bestehen als tschechoslowakischer Pavillon, obwohl es die Tschechoslowakei nicht mehr gibt. Es geht um die fragile Grenze zwischen Imagination und Ideologie. „Das Schweigen des Maulwurfs“, so der Titel, erinnert an ein Kinderbuch, aber auch an Franz Kafkas „Der Bau“, der zugleich Gefängnis und Schutzraum ist. Er wird von Jakub Jansa und dem Künstlerduo Selmeci Kocka Jusko bespielt. Die Zuschauer sitzen im Gebäude des tschechischen Architekten Otakar Novotný meistens auf dem Boden. Sie haben extrem breite Bildschirme vor sich und staunen über einen Mann mit clownesker Spitznase und Igelkopf. Jakub Jansa (geb. 1989) verbindetFilm, Installation und Performance. Seine filmischen Auftritte sind voller grotesker Elemente. Er besitzt Humor im Spiel mit seinem Körper und seinen Händen, ist eine Verkörperung der Fragilität unserer Welt und ihrer Illusionen sozialer Systeme. Das einende Band ist der Pavillon selbst, die Idee einer gemeinsamen tschechisch-slowakischen Selbstdarstellung und kulturellen Identität. Eine Gesamtinstallation zweier Nationen, die einmal eine Einheit bildeten.

Dänemark: So viel Sperma war nie

Maja Malou Lyse, Jahrgang 1993, tischt uns eine köstliche Geschichte auf. Ein bizarrer Anrufer schenkte ihr 20 Liter Sperma für ihren Biennale-Beitrag. Die Spermen sehen wir nicht, nur den Container, in dem das Biomaterial geliefert wurde. Die bizarre Inszenierung der Multimediakünstlerin will beweisen, wie erotische Bilder das Weiterleben unserer von der Fortpflanzungskrise bedrohten Menschheit befördern können. Für ihr ironisches und doppeldeutiges Spiel heuerte sie Pornodarstellerinnen an, äußerst knapp bekleidete Busenschönheiten, die in ihrer immersiven Sci-Fi-Filminstallation die Rolle von Wissenschaftlerinnen frei, frisch und keck übernehmen. Eine Szene etwa zeigt zwei von ihnen bei einem besonderen oralen Akt: Sie putzen sich gegenseitig mit einer doppelköpfigen Bürste die Zähne. Für die Zuschauer ein besonderer Spaß an dieser Art der Zahnhygiene. Gefilmt wurde in einer realen Sperma-Bank.

Serbien: Am Krieg verdient doch jeder

„Von Golgatha zur Auferstehung“ nennt der Prager Predrag Djaković, 62, seinen Beitrag. Er hat rund 80.000 Objekte, vor allem Zeitungsartikel, Dokumente, Fotos und Koffer zusammengetragen, um den Transfer von Geld und Ideologien im Reich der Nazis, der Kommunisten und der Balkankriege zu präsentieren. Schon 1930 wird eine Internationale Bundesanleihe der Republik Österreich gehandelt. Zu sehen ist der „Grenzwall“ zwischen Belgien und dem Deutschen Reich in den ersten Schuldverschreibungen. Propaganda mit dem Tenor, „Frei zum nächsten Schlag“, Zeitungstexte zu Hitler als dem Mann, dem wir vertrauen, sind auf Wandplatten geklebt. Es geht um Transaktionen selbst in Ländern, die keinen Krieg führen, aber daran verdienen. Dazu komponiert Djaković eine zauberhaft-rührende Musik, als gebe es eine letzte Hoffnung auf Erneuerung.

China: Das Reich des Roboters

„Traumstrom“ ist der Titel im Reich der Mitte, wo es wie stets nicht nur um klassische chinesische Kultur, sondern stets auch um moderne Technologien geht. „Dream Stream“ ist inspiriert von einer Enzyklopädie des Gelehrten Shen Kuo aus der Song-Dynastie. Am Ende des Areals steht ein Tisch mit Tinte, Schreibpinsel und einem Papier mit Tusche- Schriftzeichen. Dahinter, leicht in Grün angestrahlt, postiert sich ein Roboter. Sein mechanischer Arm führt den Pinsel rhythmisch über das Papier und demonstriert, so die chinesische Info, „die Kraft und Schönheit der chinesischen Kalligrafie.“ Die Kopie nach dem Original des Kalligrafen Wang Dongling verlockte einen Reporter mit gezückter Kamera. Er kniete vor dem Roboter und hoffte, dass er das nächste Blatt ausspuckt, was er nicht tat. Das Blatt wurde dem italienischen Vizepremier Matteo Salvini überreicht. Journalisten ziehen immer den Kürzeren. Stattdessen durfte er sich mit einem Zettel begnügen, auf dem er lesen konnte: „Kunst und Technologie führen denselben Pinsel und verkörpern jene Einheit von Herz und Hand, die das eigentliche Wesen der chinesischen Kalligrafie ausmacht.“

Sultanat Oman: Der Gang über den Schatten

Der Künstler, Kurator und Medienprofessor Haitham Al Busafi präsentiert eine Installation mit Sand, Metall und Klang. Sie basiert auf der omanischen Tradition des „Al-Zanah“, des „silbernen Pferdeschmuck“ und transformiert Handwerk in eine sinnliche Erfahrung. Das Licht prallt auf die silbernen Teile an der Decke und diese werfen ihren Schatten auf den Sand. Also laufen die Besucher im Sand über lauter Schatten. Eine Meditation über Räumlichkeit und kulturelle Identität, die „Resonanz statt Spektakel“ betont. Der Sand wurde eigens aus dem Oman importiert, einschließlich des silbernen, flatternden Schmucks. „Gehe langsam. Höre“, so lautet die Devise.

Japan: Die Babys queerer Eltern

2024 wurden der japanisch-amerikanische Performance-Künstler Ei Arakawa-Nash und sein Ehemann durch Leihmutterschaft Eltern der Zwillinge Grass und Moon. Das wird zum 70-jährigen Bestehen des Pavillons mit 208 hell- und dunkelhäutigen Baby-Puppen in buntem, handgenähtem Outfit und Sonnenbrillen auf den Nasen gefeiert. Das Publikum darf 57 Puppen wiegen, wickeln und liebkosen. Jede Puppe hat etwa das Gewicht eines vier Monate alten Kindes. Die Textilien wurden von Textildesignern sowie von der Mutter des Künstlers und von Freunden in Fukushima entwickelt. Im Obergeschoss des Pavillons legen die Gäste mit den Windeln einen QR-Code frei, der mit einem Gedicht verknüpft ist. Der Kuschelkurs fürs Hegen und Pflegen hat auch einen politischen Hintergrund, denn Japan ist in Bezug auf LGBTQ+-Rechte relativ konservativ. Die gleichgeschlechtliche Ehe ist nicht rechtlich anerkannt. In diesem Kontext treten Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und sozialen Normen in den Vordergrund. „Als queere Mutter/queerer Vater erfährt meine Arbeit im Kontext des Japan-Pavillons eine radikalere Bedeutung“, sagt Arakawa-Nash.

Nordischer Pavillon (Norwegen, Schweden, Finnland): Der Versuch vom Zusammenleben

„Wie viele Engel können auf einer Nadelspitze tanzen“, geben der Finne Benjamin Orlow, der Norweger Tori Wrånes und die aus Prag stammende und für Schweden angetretene Klara Kristalova als Leitmotiv an. Die Frage dient ihnen als Sinnbild dafür, wie viele Körper, Glaubensrichtungen und Lebensweisen in einem gemeinsamen Raum koexistieren können. Zwar steht vor dem Eingang auf übermannshohen Stelzen ein Kopf mit spitzen Pfeilen in den Augen und Schlangen im Haar, ein Werk von Orlow, aber im Innern herrscht eher eine chaotische Fröhlichkeit. Das Trio lässt Figuren turnen und fallen, waghalsige Puppen durch die Betonlatten im Dach auf eine auf dem Boden der Außenwand stehende Figur fallen, wobei ein Kopf für beide Gestalten taugt. Das Ganze endet in einem mystischen mehrköpfigen Flügelwesen. Im Innenraum stemmen, fliegen und turnen die Figuren über- und miteinander, weiß in der Kleidung und bronziert in den dunklen Händen und Füßen, mit denen sie sich abzustützen scheinen. Ein figurativer Lindwurm endet mit abgelatschten Lederschuhen. Die Installationen sind voller hybrider Wesen aus Keramik, Bronze und Holz. Sie wirken verspielt und verletzt zugleich. Sie hinterfragen feste Identitäten und betonen letztlich über Verfall, Erneuerung und Transformation hinweg eine gemeinsame Existenz, die voller Hoffnung ist. In einer zunehmend polarisierten Welt könnte der Norden Europas zum Vorbild werden.

VAE und das Flüstern

Washwasha, eine von Bana Kattan (Guggenheim Abu Dhabi) kuratierte Gruppenausstellung, spielt mit dem Klang als lebendigem Archiv, das Erinnerungen, Emotionen und überlieferte Geschichten über Generationen hinweg bewahrt. Washwasha ist ein lautmalerisches Wort aus dem Arabischen und bedeutet „Flüstern“. Sein Klang ist ruhig, assoziativ und offen. Sechs Artisten nutzen ihn, um das Immaterielle zu erforschen. Sie stellen frühe kollektive Klangpraktiken zeitgenössischen, durch Technik unterstützten Hörkulturen gegenüber. Letztlich geht es darum, wie Gemeinschaften hören und gehört werden. Der vom Architekturbüro Büro Koray Duman (B–KD) entworfene Raum führt von Zonen der Stille und des konzentrierten Zuhörens zu Lärm und Klangüberlagerung. Die Anordnung der Werke dient der Erzählung von mündlichen Überlieferungen über Sprache und Kommunikation bis zur Technologie im Gehirn.

Saudi-Arabien: Eine Welt aus Kacheln

29.221 handgemachte Kacheln aus Lehm aus verschiedenen Teilen des Landes zusammengetragen, versehen mit einer unendlichen Vielfalt an geometrischen Mosaikmotiven, liegen in einem langen Saal im Arsenal. Dana Awartani, die zwischen Jeddah und New York pendelt, ist die vierte Frau, die das Königreich bei der fünften Teilnahme an der Biennale vertritt. Sie wischt damit alle Vorurteile gegen eine Männerherrschaft weg. Sie leistet eine phantastische Arbeit, schöpft sie doch aus der Fülle jahrtausendealter Formen in den islamischen und arabischen Kunsttraditionen, die von Meisterhandwerken und Künstlern stammen und über Generationen und Regionen hinweg vermittelt werden. Die Kulturgeschichte des Nahen Ostens ist mehr als ein merkantiles Geschäft mit dem Öl, scheint dieser Pavillon nicht ohne Stolz zu demonstrieren. Auch Steine können sprechen.

Peru und die Weltsicht des Kené

Foto: Jorge Sangunio

Die indigene Künstlerin Sara Flores, 77, ist die Grande Dame der hochkomplexen, uralten Bildsprache Kené, die für das Volk der Shipibo-Konibo aus dem peruanischen Amazonas steht. Sie erzählt: „Das Amazonasbecken ist mein Zuhause, der Dschungel war meine Apotheke, meine Schule, mein Markt, an dem alle Bedürfnisse meiner Gemeinschaft befriedigt werden. Ich fühle mich im kollektiven Territorium meines Volkes, der indigenen Gemeinschaften, am wohlsten. Ich bin geprägt von gegenseitigem Vertrauen und der Verbindung zwischen den verschiedenen Welten, insbesondere zwischen der Welt des Wassers und der Welt der Ideale oder Geister im Himmel.“

Sie malt ihre klaren, abstrakten, wohlgeordneten, traditionellen Zeichen und Muster auf rohe, handgefertigte Baumwollleinwände und mit Farbstoffen aus Pflanzen und dem Ton aus den Flüssen. Sie sieht darin Portale zwischen uraltem Wissen und nachhaltigen Zukunftsvisionen. Durch ihr Leben im Zeichen des Aktivismus und ihres Engagements für soziale und ökologische Belange erzeugt sie im Kené nicht nur eine neue Schönheit der zeichnerischen Formen, sondern entwirft zugleich einen femininen und politischen Ansatz zur territorialen Souveränität, der im radikalen Gegensatz zu den Symbolen der Eroberung steht. Ihre Botschaft gilt einer Welt als Ganzes: „Wir sind alle miteinander verbunden. Die Harmonie der Natur, die unsere Weltanschauung prägt, existiert zwischen Himmel, Erde, Wasser und ihrer gesamten Artenvielfalt.“ Kené oder Kewé ist seit 2008 in Peru nationales Kulturerbe.

Alle Fotos von Helga Meister


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