Der Quirl. Oder der Kampf um den Salzmannbau
Neues Leben für die ausgediente Fabrik

Der zehnjährige Kampf um den Salzmannbau, von 1984 bis 1994 von vielen Künstlern und Künstlerinnen ausgefochten, wurde zum Anfang des Düsseldorfer Atelierprogramms. Ein großer Wurf: Bis heute hat das Atelierhaus Bestand und ein großer Ausstellungsraum dazu. Heute wird der NKR – NEUER KUNSTRAUM, Himmelgeister Str. 107, von vier Künstler*innen geleitet und erlebt ein neues Erwachen.

Wir trafen Stephen Reader, einen der Initiatoren und Mitstreiter von “Leben in der Fabrik” im „Bauwagen der Demokratie“. Er hat uns die Geschichte erzählt. Ein Atelier im Salzmannbau hat er nie bezogen. Nach dem Umbau war ihm die Miete viel zu teuer: „…konnte ich mir leider nicht leisten.“     

Heute ist die Ateliernot wieder groß. Auf Einladung des “Rats der Künste” kam es zu einem ersten Hearing und einer Diskussion mit Poliktk und Stadtverwaltung in der Kunsthalle/Salon des Amateurs.

 

Chronologie der Ereignisse

Sommer 1984

Als bekannt wird, dass die Firma Jagenberg nach Neuss übersiedelt und das Werk an der Himmelgeister Straße abgerissen werden soll – an seiner Stelle sollen Luxuswohnungen und Bürohäuser gebaut werden- regt sich erster Wiederstand.

Sept. 1984

Die Projektgruppe Jagenberg, eine Gruppe von Architekt/inn/en und Stadtplaner/inne/n, legt eine Alternativplanung vor: Der Salzmannbau und die Hallen sollen erhalten bleiben, Raum für Wohnen, Arbeiten und Kultur soll geschaffen werden.

Okt. 1984

Die Grünen in der Bezirksvertretung 3 stellen Ende Oktober einen Antrag zum Erhaltung und zur Umnutzung der Jagenberg-Fabrik.

Dez. 1984

Die Bürgerinitiative Uns Jagenberg wird gegründet.

Dez. 1984

Der Salzmannbau wird unter Denkmalschutz gestellt. Der Stadtrat beschließt die Änderung der bisherigen Planung und den Ankauf des Geländes.

Feb.1985

“Uns Jagenberg” lädt zu einer großen Veranstaltung im ZAKK ein: “JAGENBERG – Neues Leben in alten Fabriken oder PROFITOPOLIS?” Bürger, Politiker und Fachleute diskutieren.

Dr. Christoph Zöpel, Minister für Landes- und Stadtentwicklung in NRW, spricht sich auf einer Podiumsdiskussion für den Alternativplan und eine Festlegung des Areals als Sanierungsgebiet aus. Das Land stellt Fördermittel in Aussicht.

Herbst 1985

Auszug der Firma Jagenberg.

Sept.1985

Der Rat beschließt am 16.9. eine nutzerorientierte Mischung von Wohnen, Arbeiten und Kultur auf dem ehemaligen Fabrikgelände.

Sept.1985

Gründung des Vereins Leben in der Fabrik e.V., der aus der Projektgruppe Jagenberg und der Bürgerinitiative “Uns Jagenberg” hervorgeht.

Die Bedarfsanmeldungen verraten großes Interesse an dem Projekt. Aus den Interessenten bilden sich Arbeitsgruppen: Arbeiten und Gewerbe, Wohnen, Soziales/Sport/Frauen, Kultur und Veranstaltung, Künstlerateliers. Auf der Grundlage von über 150 Bedarfsanmeldungen erarbeitet der Verein ein Nutzungskonzept.

Helene Kleine setzte sich als Mitglied von “Leben in der Fabrik” und Ratsfrau der Grünen nicht nur politisch dafür ein, den Salzmannbau zu erhalten, sondern ist auch eine der großen Planerinnen und Macherinnen bei der Umsetzung.

“Es ging uns um die Beteiligung, nicht im Sinne von Beteiligung an Aktienpaketen, sondern im Sinne von Selbsthilfe und Selbstbestimmung bis hin zur Muskelhypothek. Dies war ein politisches, vor allem von den Grünen formuliertes Ziel, Ausdruck und Anspruch einer Lebensform, die über die Individualität und Individualisierung hinaus (die Fröste dieser Freiheit kannten wir längst) eben auch neue Formen der Vergemeinschaftung, der Solidarität suchten.”

Dez. 1985

Minister Zöpel sagt Fördermittel für den Ankauf und den Umbau zu. Die Stadt kauft das Jagenberg-Gelände für 17,6 Mio. DM, das Land steuert 13 Mio. DM bei.

Dez. 1985

Das Bauverwaltungsamt beauftragt die Landesentwicklungsgesellschaft LEG mit der städtebaulichen Voruntersuchung, der Ermittlung eventueller städtebaulicher Missstände.

Fragen sind, iInwieweit die bestehenden Nutzungsdefizite des Stadtteils Bilk an sozialen und kulturellen Einrichtungen öffentlichen Begegnungsstätten, Räumen für selbständig organisierte Gruppen, Studentenwohnungen, Wohnungen für Wohngemeinschaften, wohnverträglichem Kleingewerbe mit Nahversorgungsfunktionen, Wohnungen mit Ateliers ausgeglichen werden können. U.a. führt die LEG in den umliegenden Straßen Bürgerbefragungen durch.

Zwischen “Leben in der Fabrik”, den städtischen Ämtern und der LEG entsteht ein kontinuierlich tagender Arbeitskreis, der ein Nutzungskonzept für den Salzmannbau und das Programm eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs für den Hallenteil des Geländes (ohne Salzmannbau) erarbeitet.

Parallel dazu finden mit dem Land Nordrhein-Westfalen Verhandlungen über das Nutzungskonzept, die Finanzierung und den Abriss von Gebäudeteilen statt.

März1986

Der Verein lädt zu einer öffentlichen Besichtigung des Geländes mit anschließender Diskussion in der nahen Gotenschule ein.

Juni 1986

Abschluss des ersten Berichtes zu den vorbereitenden Untersuchungen.

Sommer 1986

Die Bezirksverwaltungsstelle 3 und “Leben in der Fabrik” veranstalten gemeinsam die Ausstellung “Die Fabrik lebt!” mit Bildern und Materialien zur Geschichte und Zukunft des ehemaligen Jagenberg-Geländes.

Künstlersymposion auf dem Jagenberg-Gelände in Düsseldorf, Dokumentation 1987, Herausgeber: Jutta Beckert, Heather Eastes, Jarg M. Geismar, Charlott Greub, Till Hausmann, Roger Hertzfeldt, Stephen Reader, Gerlinde Salentin, Günter M. Schirmer, Thomas Schönauer. Fotodokumentation von Bernd Jansen.

Überzeugt von der Chance und der Notwendigkeit, das Jagenberg-Gelände zu einem kulturellen Zentrum zu machen, formierte sich 1985 eine Gruppe aus 12 bildenden Künstler/innen, die in einem zweiteiligen Ausstellungsprojekt auf die idealen Verwendungsmöglichkeiten des Geländes für Künstler/innen aufmerksam machen wollte.

1. Teil des Projektes: Die Torte – eine Ausstellung im Kunstraum Düsseldorf im Sommer 1986

Die Enge des Raums sollte erstens auf die Ateliernot zahlreicher Künstler in Düsseldorf aufmerksam machen, doch auch durch die exakte Trennung der Tortenstücke voneinander sowie die Arbeiten, die z.T. in ein Nachbarstück hineinragten, als Versuch gelten, einem Modell trennender, ebenso aber verbindender Nachbarschaft künstlerische Gestalt zu verleihen.

2. Teil des Projektes: Torten-Skulptur von Roger Hertzfeld

Herbst 1986

unter dem Titel Quirl  findet eine Arbeits- und Ausstellungsaktion in zwei ehemaligen Montagehallen der Jagenberg-Werke statt. Die schon bestehende 12er Künstler/innen-Gruppe lud für diese Aktion 12 weitere Künstler/innen ein, Künstler/innen, die über Düsseldorf hinaus wirkten, um die überregionale Bedeutung der möglichen neuen Kulturstätte zu unterstreichen.

“In einer dreiwöchigen Arbeitsphase setzte sich jeder und jede einzelne unter den Augen zahlreicher Besucher mit dem Gelände, seiner Architektur, mit Gesammeltem, Vorgefundenem etc. auseinander und schuf seine/ihre Arbeit in den Hallen.  “Mond-Nächte” von Timm Ulrichs Diese Arbeitsdynamik und das tägliche – vor Ort – Essen, Trinken, Diskutieren, ja sogar Nachtwache schieben, machte den ‘Quirl’ zu dem von den Initiatoren erstrebten Symposion.”

Es entstand ein Gefühl von dem, was auf dem ehemaligen Jagenberg-Gelände möglich werden könnte – ein Ausstellungsforum für die junge Kunstszene, eine Alternative zu Etabliertem.

Herbst 1986

Der städtebauliche Ideenwettbewerb für den Hallenteil des Geländes wird ausgeschrieben. Der Salzmannbau soll schneller umgenutzt werden.

März 1987

Die “Wohngruppe”, eine Planungsgruppe von fünf Architektinnen und Stadtplanerinnen, hat ein alternatives Nutzungskonzept erarbeitet und stellt es gemeinsam mit “Leben in der Fabrik” zur Diskussion. Die Grundsatzziele: weitgehende Beteiligung der verschiedenen Nutzer, weitestgehende Beteiligung der Nutzergruppen bei der Planung und dem Ausbau am Gebäudestand orientierte Planung Aufbau von Trägerformen verschiedener Nutzergruppen Reduzierung der Ausbaukosten durch entsprechende Standards und durch Selbsthilfe

Frühjahr 1987

Zusammen mit der WohnBundBeratung NRW (eine gemeinnützige Organisation, die Wohnprojekte berät) bilden Mitglieder des Vereins eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Frage der Trägerschaft beschäftigt. Produkt ist die Broschüre “Mitbestimmung und Selbstverwaltung – Trägermodell Salzmannbau”.

Juli 1987

Der städtebauliche Ideenwettbewerb kommt zu einem Ergebnis. Der mit dem ersten Preis gekürte Entwurf von Dipl.-Ing. Dirk Druschke, Duisburg, hat sich weitgehend an die Vorstellungen von Leben in der Fabrik e.V. angelehnt. Er sieht vor, die Gebäude weitgehend zu erhalten. Für die Nutzung schlägt er ein Initiativentheater, Bildhauerateliers, Kleingewerbe sowie den Neubau von Wohnungen und Büros vor.

August 1987

“Leben in der Fabrik” und die Bezirksverwaltungsstelle beginnen, mit Gruppenführungen unter dem Titel Ortstermin Jagenberg Öffentlichkeitsarbeit für das umzunutzende Fabrikgelände zu machen.

Herbst 1987

Die LEG bekundet das Interesse, den Salzmannbau zu kaufen. Sie will, auch für die Dauer der Umbauphase, den zukünftigen Nutzern Selbstverwaltungs- und Mitbestimmungsrechte einräumen.

Auf Initiative des Vereins werden die Ergebnisse des Städtebau-Wettbewerbs in einer öffentlichen Diskussion vorgestellt. – Erhaltung und Umnutzung der Fabrik – Unterschriftensammlung. Das Projekt stockt: Aufgrund allgemeiner Sparzwänge scheint die Stadt auch kein Geld mehr für den Umbau der Fabrik zu haben.

Der Verein sammelt Unterschriften und fordert, am Ratsbeschluss vom 16.9.1985 festzuhalten, 1988 mit dem Umbau des Salzmannbaus zu beginnen und die Gebäude auf dem Restgelände entsprechend dem Wettbewerbsergebnis vom Juli 1987 umzunutzen.

Die LEG legt ein erstes Gutachten zur Nutzung des Salzmannbaus und zur Finanzierung vor. Das Gutachten wird wegen Einwänden seitens der Verwaltung jedoch nicht breit politisch diskutiert. Lediglich ein Zwischenbericht zu den Altlasten wird in den verschiedenen politischen Gremien erläutert. Dabei bestätigt sich die Vermutung, dass die Stadt aufgrund des mit der Firma Jagenberg abgeschlossenen Kaufvertrages für die Beseitigung der Altlasten aufkommen muss.

Ende 1987

Leben in der Fabrik e.V. macht den Regierungspräsidenten als obersten Denkmalschützer darauf aufmerksam, dass seitens der Stadt das Verfahren zum Erhalt und zur Umnutzung des seit zwei Jahren leerstehenden Salzmannbaus nur sehr schleppend behandelt wird.

Der Verein verabschiedet auf einer Mitgliederversammlung ein Selbstverwaltungs- und Mitbestimmungsmodell für den Salzmannbau.

Anfang 1988

Das Ministerium bekräftigt erneut sein Interesse an der Umnutzung des Geländes und seine Bereitschaft zur Mitfinanzierung. Zur Erörterung des weiteren Vorgehens lädt es Vertreter der Stadt Düsseldorf ein, die bekunden, nun zügig voranschreiten zu wollen. Das Ministerium gibt zu verstehen, dass nicht zur der Salzmannbau, sondern das gesamte Gelände einbezogen werden soll.

Frühjahr 1988

Im Rahmen der städtischen Haushaltsberatungen werden schließlich doch Mittel bereitgestellt. Kurt Friese, Architekt und Geschäftsbereichsleiter Hochbau der LEG  O-Ton: “Die Zusammenarbeit zwischen dem Verein und der LEG verlief erfreulich.”

Juli 1988

Das Stadtplanungsamt erstellt auf der Grundlage des Wettbewerbssiegers in Abstimmung mit dem Verein zwei Alternativplanungen, von denen der eine den Abriss aller, der andere den Erhalt einiger Fabrikhallen vorsieht.

Juli/August 1988

Flyer zur Ausstellung “ANsichten – AUSsichten”Künstler, die am Leben und Arbeiten in der ehemaligen Jagenberg-Fabrik interessiert sind, haben in Zusammenarbeit mit Leben in der Fabrik e.V. eine Foto- und Mediendokumentation zusammengestellt, um auf das brachliegende Gelände aufmerksam zu machen und sich gleichzeitig künstlerisch darzustellen. Die Ausstellung “ANsichten – AUSsichten”, zunächst im technischen Rathaus, wird nun im ZAKK letztmalig gezeigt.

AKKI (Aktion & Kultur mit Kindern) führt im Auftrag der Stadt das Projekt “700 Jahre Düsseldorf – Eine Geschichtsbaustelle” aus Bilker Sicht durch. In den Hallen der ehemaligen Fabrik wird ein 15×15 Meter großes Tonmodell von Düsseldorf anno 1288 aufgebaut und wächst in der 14-tägigen Aktion für junge und alte Bürger, von den Anfängen im Mittelalter bis in die Gegenwart.

Spätsommer 1988

Im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung wird schließlich das Nutzungs- und Neuordnungskonzept eingebracht. Im Anschluss wird es in den verschiedenen Fachausschüssen diskutiert und schließlich am 17.11.1988 im Rat der Stadt einstimmig verabschiedet. Nur die Frage der Beseitigung von Bodenverunreinigungen bzw. deren Finanzierung ist noch offen. Das Land signalisiert, Mittel erst dann zur Verfügung zu stellen, wenn ein Finanzierungsplan für das ganze Gelände vorliegt.

August/September 1988

Die zur 700-Jahr-Feier Düsseldorfs gegründete Künstlergruppe “700+6”, bestehend aus Hagen Drasdo, Lu Possehl, Mechthild Schwienhorst, Joachim Wagner, Ulrich Wiegand-Laster und Michael Winter veranstaltet auf dem ehemaligen Fabrikgelände eine Kunstaktion mit Ausstellung und Performances. Zur Eröffnung fährt zum ersten Mal die von der Gruppe künstlerisch gestaltete Straßenbahn der Linie 706 eingesetzt, die das ehemalige Jagenberg-Gelände mit der Stadt verbindet.

Okt. 1989

Sechs Interessenten für Ateliers auf dem Fabrikgelände, die Düsseldorfer Wandmalgruppe, veranstaltet auf dem Fabrikgelände eine Kinderaktion, in der aus Holz ein großes Pferd ausgesägt und zusammengenagelt wird.

Nov.1990

Die LEG stellt beim Land Nordrhein-Westfalen den Antrag auf “Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen zur Stadterneuerung”, hier: städtebauliche Ergänzung zur Modernisierung sowie Ausbau und Erweiterung von Wohnraum.

Dez.1990

Unterzeichnung des Grundstückskaufvertrages zwischen der Stadt Düsseldorf und der LEG. siehe auch: Vorstellungen des Vereins Leben in der Fabrik e.V. zu dem Kaufvertrag zwischen der Stadt Düsseldorf und der LEG zum Verkauf des Salzmannbaus

Juni 1991                           Erteilung der Baugenehmigung für den Umbau des Salzmannbaus (unter Ausklammerung eines kontaminierten Bereichs im Erdgeschoß).

September 1991              Beginn der Entkernungs- und Entrümpelungsarbeiten

November 1992               Rohbauabnahme

Frühjahr 1993                   Beginn der Bauarbeiten für die Tiefgarage

“Leben in der Fabrik” informiert die unmittelbaren Nachbarn des Salzmannbaus über den Umbau und über ein Bürgerhaus Bilk, das entstehen wird, und versucht durch Information und Kommunikation die Möglichkeit zu geben, Vorurteile abzubauen.

Der Vorstand beteiligt die Nachbarn in einer großen Aktion mit Flyern und persönlichen Gesprächen an der Gestaltung des Bürgerhauses. Die Bilker aus der Umgebung nehmen diese Aktion gerne an und reichen viele Rückmeldungen ein. Der Flyer von “Leben in der Fabrik” für die Nachbarn

bis Ende 1993                  Fertigstellung der Fassade

Mitte Sept.1994

Offizielle Eröffnungsfeier, veranstaltet von der LEG. Der Salzmannbau enthält u.a. 84 staatlich geförderte Wohnungen, davon 21 für Student/inn/en, 7 für alte Menschen, eine Behindertenwohnung und 30 Wohnungen mit Atelier für Künstler/innen. Vermieterin ist die LEG.

Die ursprünglichen Ziele des Vereins – Erhaltung des Salzmannbaus und Verwirklichung eines eigenen Nutzungskonzeptes – sind verwirklicht, wenn auch nicht der ursprünglichen Vorstellung gemäß. Daher stellt der Vorstand der Mitgliederversammlung ein “Konzept 2000” und eine neue Präambel vor: Neue Ziele und neue Inhalte, z.B. ein eigenes Kulturprogramm in der Alten Schmiede. Die Vision des Vorstandes wird von der Mitgliederversammlung nur mäßig unterstützt. Eine konstruktive Auseinandersetzung gelingt nicht.

Der Vorstand wird nur mit knapper Mehrheit wiedergewählt. Vor allem eine große Gruppe von Künstlern beherrscht mit einem anderen Thema die Mitgliederversammlung. Sie wollen, dass sich der Vorstand vor allem um die von der LEG geforderten, in ihren Augen viel zu hohen Vorauszahlungen der Mietnebenkosten kümmern soll. Der Vorstand lehnt diese Aufgabe für sich ab und verweist auf das eigens für solche Zwecke erkämpfte Mitbestimmungsorgan, den Mieterrat.

 

 

 

Redaktionelle Mitarbeit: Anke Strauch


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Kommentare

  1. An der Rückseite vom Salzmannbau (Ecke Merowingerstrasse) steht eine markante Vorrichtung. Beim Anblick hat man ein mulmiges Gefühl. Anwohner fragen: Ist es ein “Galgen” oder Reminiszenz an Rheinmetall, innovative Stadtmöblierung, Schnorchel der Subkultur oder was ? Hamzi Ismail ging der Frage nach. Die Reportage läuft heute, Mo 20.01.2020 in der WDR Lokalzeit Düsseldorf, 19.30 Uhr im WDR. Und abends ist sie dann auch über Facebook zu sehen sowie 1 Jahr lang in der Mediathek.

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