Bekenntnisse des Helge A.
Teil 1

Helge Achenbach spricht erstmals über seine Höhen und Tiefen in den “booming years” des internationalen Kunstgeschehens. Achenbach stieg ab den 1980er Jahren zum Phänotyp einer schon atemberaubenden Entwicklung auf, deren Opfer er im Juni 2014 wurde.

eiskellerberg.tv bringt die Gespräche, die von Januar bis November 2017 stattfanden, in Folge.

 

Fortsetzung folgt….

 

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Kommentare

  1. Sehr geehrtes Eisberg-Team,
    ich lese immer gerne Ihre Berichte, aber die jetzige Anmoderation zum Helge Achenbach-Beitrag verwundert mich schon sehr. Sie schreiben, dass er 2014 “Oper” der Entwicklungen wurde, die wir alle in den Medien zumindest in Ansätzen miterleben konnten.
    Richtiger ist doch wohl, dass er selbst Verursacher seiner Probleme ist und leider damit auch aktiv dazu beigetragen hat, dass Kuratoren und Berater auf dem großen Feld des Kunstmarkts nun deutlich schneller im Zwielicht stehen und sich zahlreiche Ressentiments konfrontiert sehen, eben weil so viel und geschickt getrickst werden kann. Sie sollten nicht den heroisieren, der eben kein Opfer der Marktkräfte ist, sondern vielmehr deren Möglichkeiten weit über die Grenzen hinaus ausgereizt hat.

    Herzliche Grüße.

    Prof. Dr. Beate Reifenscheid

  2. …. ich entnahm dem Gespräch zwischen Helga Achenbach und Carl Friedrich Schröer nicht eine „Heroisierung“. Und es ging auch nicht um Achenbach‘s damalige bestimmte Arbeitsweise, die Anlass für eine Gerichtsentscheidung wurde. Achenbach wusch auch nicht seine Hände in Unschuld. Vielmehr beschrieb etwa seinen früheren Kontakt zu Frieder Burda. Das Interview fand ich nicht uninteressant.
    Feststellen konnte ich bisher auch nicht, dass die Kuratorinnen- und Kuratorengemeinde mit Vorbehalten bedacht wird. Das verhält sich so wie im Sport und Doping….
    Dass Helga Achenbach zu Wort kam, spricht für eine grundsätzliche Haltung. Denn er hat gesetzlichen Anspruch auf seine Resozialisierung. Daher ist ein Nachtreten völlig daneben.
    Auf die Fortsetzung der Gespräche bin ich gespannt.
    Danke Eiskellerberg tv.
    Burkhard Maus

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