Warum Jetzt!
Jetzt! Unruhe im Vorfeld. Die Großausstellung zur Jungen Malerei setzt sich gegen den Vorwurf der Marktabhängigkeit zur Wehr

Jetzt! Kuratoren: Prof. Dr. Stephan Berg, Dr. Christoph Schreier, Anja Richter, Lea Schäer, Dr. Jörg Daur, Dr. Alexander Karl, Dr. Frédéric Bußmann (v.l.); Foto: Kunstmuseum Bonn

Jetzt geht´s ans Eingemachte. Jetzt! Junge Malerei in Deutschland verspricht alles auf einmal – Klassentreffen, Leistungsschau, Schlachtfest, Querschnitt. Oder ganz bescheiden: ein „Versuch“. Gleich drei Museen, das Kunstmuseum Bonn, das Museum Wiesbaden, die Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser und obendrauf die Deichtorhallen Hamburg unternehmen „den Versuch, den aktuellen Stand des Mediums zu bestimmen.“  Eine Anmaßung immerhin, die zählebige, immer wieder totgesagte, immer wieder neu beatmete Malerei in „all ihren Erscheinungsformen“ vorzustellen. Was soll das geben? Ein neuerliches Schwelgen in Malerei? Eine Selbstvergewisserung und Besinnungsrunde kurz vor Ausbruch der dritten Stufe der digitalen Revolution? Und wer sind die Bestimmer?

Immerhin kommen 500 Werke von jungen 53 Künstler*innen beim ersten gesamtdeutschen Malereipanorama in drei Städten gleichzeitig zum Aufgebot (Eröffnungen sind am 19., 20. und 21. September, Hamburg zieht am 7. Februar 2020 nach). Angstblüte oder erstes Auftrumpfen der Jungmeister im 21. Jahrhundert?

Kaum war die Ausstellungliste von A wie Mona Ardeleanu (1984 in Lörrach geboren), bis W wie Tristan Wilczek (*1989 in Lüdenscheid) draußen, hagelte es Kritik. Kopfschütteln und Widerspruch und natürlich Erklärungsversuche, warum der eigene Favorit, die Favoritin es nicht auf diese Liste geschafft habe. „Alles klar“, liess sich etwa schon auf der Art Cologne im März hören, wie sich diese Liste zusammensetze: „Gewisse Galerien haben im Hintergrund ihre Kontakte spielen lassen und ihre Jungstars ins Rennen geschickt.“ Entsprechend hatten gewisse Galerien ihre malenden Start-Ups prominent an die Kojenwände verteilt. Der Absatz war reißend.

Gegen solche Spekulation setzt sich jetzt Stephan Berg zur Wehr. Berg, dessen Intendantenvertrag beim Kunstmuseum Bonn gerade bis 2025 verlängert wurde, promovierte einst über phantastische Literatur und leitet das Bonner Kunstmuseum (Schwerpunkt Deutsche Kunst nach 1945) seit 2008. Noch in Hannover kreierte er zusammen mit Veit Goerner und Ulrich Krempel 2007 die international beachtete Überblicksausstellung Made in Germany. „Nichts von alle dem hat uns geleitet. Wir machen auch nichts gegen den Markt. Das wäre auch absurd,“ hält Berg dagegen. „Aber es waren nicht etwa die Galerien, die uns geleitet hätten.“ Die Auswahl fand in einem „längeren Diskussionsprozess“ über zwei Jahre statt. Aus einem weitgespannten „Mentorennetz“ habe man sich Anregungen und Empfehlungen zukommen lassen, um dann unter sieben Museumsleuten – neben Berg auch Christoph Schreier (Kunstmuseum Bonn), Alexander Klar, Jörg Dauer und Lea Schäfer (Museum Wiesbaden) sowie Frédéric Bußmann und Anja Richter (Kunstsammlungen Chemnitz) – eine long list mit 200 Namen erstellt. „Es gab ein Hauen und Stechen“ entsprechend „unserer Seriösität und Aufgabe als Fachleute in öffentlichen Museen“. Die Sieben wollten sich nicht beirren lassen, schon gar nicht von möglichen Verflechtungen mit dem Kunsthandel und „gerade das nicht ausschließen, falls es Verbindungen von Künstler*in zum Kunstmarkt gibt.“ Was dann? „Wir haben uns auseinandergesetzt mit dem, was auf der Bildfläche erscheint. Und nicht gefragt, welche Theorie, welches Geld oder welches politische Anliegen möglicherweise dahinter steckt.“

„im Team“ brachen die Museumsmenschen zu über 120 Atelierbesuchen quer durch die Bundesrepublik auf, von Bremerhaven bis Passau, von Cottbus bis Bonn, und so wurde es neben dem „vielen Spaß“, die die gemeinsamen Atelierbesuche brachten, „auch anstrengend“, so der Initator Stephan Berg. Am Ende stand das Ergebnis der „Feldforschung“ fest: Einmal quer durch den bundesdeutschen Malereigarten. Brav alle „Positionen“ ins Körbchen, auch die „schrägen“ nicht vergessen, Etwas Hyperrealismus, ein Block Narratives, gerne auch Selbstreflexives, oder lieber postminimalistische Reduktion, Puristisches und Minimalistisches. „Ein Weckruf“ postuliert Berg, „Dieses Medium ist sehr wohl in der Lage, aktuell und kontrovers einen erfrischenden Beitrag zu leisten.“ Das gesamte Thema will er bespielen, also von Henriette Grahnert aus Dresden und Gregor Gleiwitz aus Polen (beide sind 1977 geboren und damit die ältesten der Jungen) bis zu Simon Modersohn (1991 in Ottersberg geboren).

Die Wahl der Altersbegrenzung der Jahrgänge zwischen 1977 und 1991 ergibt keinen Sinn. Der „Feldversuch“ hat sich kein irgendwie repräsenatives Untersuchungsfeld gewählt. So kann sich kein Bild ergeben, so kann sich keine neue Generation zeigen: Das Leitwort „Junge Malerei“ wird zum Etikett, zur Marketing-Farce. Henriette Grahnert etwa studierte noch bei Arno Rink und ist längst als Protagonistin der Leipziger Malerschule durchgesetzt; Simon Modersohn, der Jüngste unter den Jungen, studiert noch bei Werner Büttner und an der Hamburger Kunsthochschule.

Anhand der Liste liessen sich allerhand Kartierungen vornehmen, nach Geschlecht beispielsweise, oder nach Region und Bundesland, nach Nord-Süd, Ost-West, nach Geburts- oder Wohnort oder nach Galerie. Oder nach Hochschule: Düsseldorf liegt weit vorne (17 Teilnehmer), dann Leipzig (10), mit großem Abstand das Verfolgerfeld mit Hamburg (4), München, Münster und Berlin (je 3), Dresden, Kiel, Köln Fehlanzeige. Nimmt man die Lehrer Karin Kneffel und Pia Fries, die biede einst bei Gerhard Richter in Düsseldorf studierten, heute in München unterrichten, hinzu, kommt die Düsseldorfer Schule gar auf 20. Was sich überdies zeigt, alle 53 Maler*innen haben ihren Weg in die Museen über eine der Kunstakademien gemacht. Samt und sonders sind diese Jungen akademische Maler. Kein Autodikakt, kein Quereinsteiger, nirgends? Die öffentlichen Kunstmuseen untermauernd den neuen deutschen Akademismus. Staatstragende Malerei aus dem bundesrebulikanischen Subventionssystem?

„Wir wollten keinen neuen Kanon ausrufen, sondern eine Momentaufnahme bieten, keine neuen Ismen erfinden und keine Gettos (Avantgarde-Phantasmen) aufbauen. Daher der Titel Jetzt!”, erklärt Berg. Was, bei aller Liebe, ist herausgesprungen an Malerei, für die Malerei? Was bringen die 42 bis 28 jährigen auf die Platte? „Eine extrem skrupulöse Generation“, meint Berg erkennen zu können, die sich selbst sehr gründlich befragt, welche Rolle Malerei in der heutigen Welt spielt.“ Sicher, auch eine „Ersthaftigkeit, frei von Ideologismen“, liesse sich feststellen. Aber welche Rolle sollte das sein? Wir wären schon glücklich, wenn auch gute Malerei dabei wäre. Aber wer wollte das noch bestimmen? Wir bleiben gespannt.

 

 

 

 

 

Jetzt! Junge Malerei in Deutschland
Künstler*innen

Mona Ardeleanu
1984 geboren in Lörrach, lebt und arbeitet in Stuttgart
2003 – 2010 Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, bei Alexander Roob

Israel Aten
1986 geboren in Detroit/USA, lebt und arbeitet in Düsseldorf
2007 – 2011 Savannah College of Art and Design
2014 – 2017 Kunstakademie Düsseldorf

Paula Baader
1988 geboren in Hamburg, lebt und arbeitet in Hamburg
2009 – 2014 Kunstakademie Münster
2013 Chelsea College of Arts, London/UK
2014 – 2016 Royal College of Art, London/UK

Lydia Balke
1987 geboren in Dresden, lebt und arbeitet in Hamburg
2008 – 2015 Hochschule für bildende Künste Hamburg

Cornelia Baltes
1978 geboren in Mönchengladbach, lebt und arbeitet in Berlin
2000 – 2003 Bergische Universität Wuppertal
2003 – 2006 Folkwang Universität der Künste, Essen
2009 – 2011 Slade School of Fine Art, London/UK

Jagoda Bednarsky
1988 geboren in Goldberg/Polen, lebt und arbeitet in Berlin
2008 – 2009 Kunsthochschule Kassel
2009 – 2014 Städelschule, Frankfurt am Main
2012 Akademie der bildenden Künste Wien

Viola Bittl
1980 geboren in Eichstätt, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main
2004 – 2008 Akademie der Bildenden Künste München, bei Sean Scully
2007 Kuvataideakatemia, Akademie der Bildenden Künste Helsinki/Finnland
2008 – 2011 Städelschule, Frankfurt am Main, bei Christa Näher

Peppi Bottrop
1986 geboren in Bottrop, lebt und Arbeit in Mexico City/Mexiko und Köln
2007 – 2011 Kunstakademie Düsseldorf, bei Albert Oehlen und Andreas Schulze
2011 – 2012 Hochschule für bildende Künste Hamburg, bei Jutta Koether
2012 – 2014 Kunstakademie Düsseldorf, bei Andreas Schulze

Andreas Breunig
1983 geboren in Eberbach/Odenwald, lebt und arbeitet in Düsseldorf
2002 – 2008 Kunstakademie Düsseldorf, bei Albert Oehlen

Paul Czerlitzki
1986 geboren in Danzig, lebt und arbeitet in Düsseldorf
2009 – 2015 Kunstakademie Düsseldorf, bei Katharina Grosse

Benjamin Dittrich
1987 geboren in Düsseldorf, lebt und arbeitet in Leipzig
2007 – 2015 Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, bei Annette Schröter

Jens Einhorn
1980 geboren in Döbeln, lebt und arbeitet in Berlin
2008 – 2011 Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, bei Astrid Klein
2011 – 2012 Kunstakademie Düsseldorf, bei Andreas Schulze
2012 – 2014 Kunstakademie Düsseldorf, bei Tal R

Jenny Forster
1979 geboren in Landshut, lebt und arbeitet in München
2005 Akademie der Künste Nürnberg, bei Ralph Fleck
2008 – 2012 Akademie der Bildenden Künste München, bei Karin Kneffel

Pius Fox
1983 geboren in Berlin, lebt und arbeitet in Berlin
2004 – 2010 Akademie der Künste Berlin, bei Henning Kürschner, Frank Badur und Pia Fries

Max Frintrop
1982 geboren in Oberhausen, lebt und arbeitet inDüsseldorf
2003 – 2009 Kunstakademie Düsseldorf

Sabrina Fritsch
1979 geboren in Neunkirchen/Saar, lebt und arbeitet in Köln
2002 – 2005 Kunsthochschule Mainz, bei Anne Berning und Winfried Virnich
2005 – 2008 Kunstakademie Düsseldorf, bei Peter Doig

Ina Gerken
1987 geboren in Speyer, lebt und arbeitet in Düsseldorf
2007 – 2013 Kunsthochschule Mainz, bei Winfried Virnich
2014 – 2016 Kunstakademie Düsseldorf, bei Katharina Grosse

Fabian Ginsberg
1983 geboren, lebt und arbeitet in Berlin
bis 2009 Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Kunstakademie Düsseldorf, bei Albert Oehlen

Gregor Gleiwitz
1977 geboren in Polen, lebt und arbeitet in Berlin
2000 Kunsthochschule Mainz
2003 – 2007 Kunstakademie Münster, bei Mechtild Frisch

Lukas Glinkowski
1984 geboren in Chełmno/Polen, lebt und arbeitet in Berlin
2007 – 2014 Kunstakademie Düsseldorf, bei Katharina Grosse

Sebastian Gögel
1978 geboren in Sonneberg, lebt und arbeitet in Leipzig
1997 – 2005 Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Henriette Grahnert
1977 geboren in Dresden, lebt und arbeitet in Leipzig
1997 – 2004 Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, bei Arno Rink

Dana Greiner
1988 geboren in München , lebt und arbeitet in München
2010 – 2017 Akademie der Künste München, bei Pia Fries

Vivian Greven
1985 geboren in Bonn, lebt und arbeitet in Düsseldorf
2006 – 2015 Kunstakademie Düsseldorf

Toulu Hassani
1984 geboren in Ahwaz/Iran, lebt und arbeitet in Hannover
2005 – 2012 Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

Sabrina Haunsperg
1980 in Hallein/Österreich, lebt und arbeitet in Düsseldorf
2001 – 2008 Kunstakademie Düsseldorf, bei Herbert Brandl

Franziska Holstein
1978 geboren in Leipzig, lebt und arbeitet in Leipzig
2000 – 2008 Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, bei Arno Rink und Neo Rauch

Aneta Kajzer
1989 geboren in Katowice/Polen, lebt und arbeitet in Berlin
2011 – 2017 Kunsthochschule Mainz, bei Anne Berning, John Skoog und Shannon Bool

Sumi Kim
1983 geboren in Südkorea, lebt und arbeitet in Köln
2002 – 2008 Konkuk University, Südkorea
2009 – 2016 Kunstakademie Münster, bei Daniele Buetti

Maximilian Kirmse
1986 geboren in Berlin, lebt und arbeitet in Berlin und Leipzig
2007 – 2012 Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, bei Astrid Klein und Oliver Kossack
2012 – 2014 Kunstakademie Düsseldorf, bei Andreas Schulze
2015 – 2017 Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, bei Astrid Klein

Li-Wen Kuo
1980 geboren in Viernheim, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main
2008 – 2014 Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, bei Gustav Kluge und Marcel van Eden

David Lehmann
1987 geboren in Luckau, lebt und arbeitet in Berlin und Cottbus
2009 – 2014 Universität der Künste Berlin, bei Valérie Favre

Benedikt Leonhardt
1984 geboren in Leipzig, lebt und arbeitet in Leipzig
2007 – 2014 Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, bei Astrid Klein

Florian Meisenberg
1980 geboren in Berlin, lebt und arbeitet in New York/USA
2004 – 2010 Kunstakademie Düsseldorf, bei Peter Doig

Monika Michalko
1982 geboren in Sokolov/Tschechien, lebt und arbeitet in Sri Jayawardenepura Kotte/Sri Lanka und Berlin
2003 – 2009 Hochschule für bildende Künste Hamburg, bei Norbert Schwontkowski

Hannes Michanek
1979 geboren in Kristianstad/Schweden, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main
2002 – 2004 Kunsthochschule Kristianstad, Schweden
2005 – 2006 Kunsthochschule Munkaljungby, Schweden
2006 – 2007 Gerlesborg School of Fine Art, Schweden
2007 – 2012 Städelschule, Frankfurt am Main, bei Michael Krebber

Simon Modersohn
1991 geboren in Ottersberg, lebt und arbeitet in Hamburg
Hochschule für bildende Künste Hamburg, bei Werner Büttner und Achim Hoops

Bastian Muhr
1981 geboren in Braunschweig, lebt und arbeitet in Leipzig
2004 – 2013 Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, bei A. Schröter

Anna Nero
1988 geboren in Moskau/Russland, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main
2009 Kunsthochschule Mainz, bei Anne Berning
2012 – 2017 Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, bei Ingo Meller, Oliber Kossack und Heribert C. Ottersbach

Moritz Neuhoff
1987 geboren in Osnabrück, lebt und arbeitet in Berlin
2008 – 2016 Kunstakademie Münster, bei C. Völker

Vera Palme
1983 geboren in Frankfurt am Main, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main
2011 – 2013 Weißensee Kunsthochschule Berlin, bei Friederike Feldmann
2013 –2017 Städelschule, Frankfurt am Main, bei Monika Baer und Judith Hopf

Alexander Pröpster
1983 in Amberg, lebt und arbeitet in Hamburg
Hochschule für bildende Künste in Hamburg, bei Jutta Koether

Franziska Reinbothe
1980 geboren in Berlin, lebt und arbeitet in Leipzig
2005 – 2013 Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, bei Ingo Meller

Daniel Rossi
1985 geboren in Venedig/Italien, lebt und arbeitet in Bremen
2010 – 2017 Hochschule für Künste Bremen, bei Erwin Bohatsch, Stephan Baumkötter und Martina Klein

Markus Saile
1981 geboren in Stuttgart, lebt und arbeitet in Köln
Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

Moritz Schleime
1978 geboren in Berlin, lebt und arbeitet in Berlin
1998 – 2004 Kunsthochschule Berlin , bei H. Schimansky und W. Liebmann

Jana Schröder
1983 geboren in Brilon, lebt und arbeitet in Köln
2005 – 2009 Kunstakademie Düsseldorf, bei Albert Oehlen

Daniel Schubert
1984 geboren in Viersen, lebt und arbeitet in Düsseldorf
2004 – 2012 Kunstakademie Düsseldorf, bei Herbert Brandl und Eberhard Havekost

Kristina Schuldt
1982 geboren in Moskau/Russland, lebt und arbeitet in Leipzig
2002 – 2012 Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, bei Annette Schröter, Sighard Gille und Neo Rauch

Alicia Viebrock
1986 geboren in München, lebt und arbeitet in Köln
2009 Kunsthochschule Mainz
2009 – 2017 Kunstakademie Düsseldorf, bei Herbert Brandl

Stefan Vogel
1981 geboren in Fürth, lebt und arbeitet in Leipzig
2004 – 2012 Hochschule für bildende Künste Hamburg, bei Werner Büttner und Anselm Reyle

Jonas Weichsel
1982 geboren in Darmstadt, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main
2004 – 2009 Kunsthochschule Mainz, bei Anne Berning
2009 – 2012 Städelschule Frankfurt am Main, bei Judith Hopf
2010 – 2012 Kunstakademie Düsseldorf, bei Tomma Abts

Tristan Wilczek
1989 geboren in Lüdenscheid, lebt und arbeitet in Düsseldorf
2010 – 2017 Kunstakademie Düsseldorf, bei Herbert Brandl

 


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Kommentare

  1. Jetzt! Junge Malerei in Deutschland, schade, wieder einmal eine verpasste Chance. Jetzt passiert mehr in Deutschland als eine sicher interessante Malerei einer jüngeren Künstlergeneration. Weshalb wagt man nicht einen innovativen Blick über den Tellerrand? Weshalb nicht ein Vergleich mit der aktuellen Szene der Fotografie? Welches Bild haben wir von der Welt? Welche Bilder machen wir uns? Weshalb nicht ein Einbeziehen der erfahrenen älteren Semester, Ihre Seh- und Sichtweisen im Vergleich? Wenn man boshaft argumentieren wollte, ist solch eine Auswahl der Großausstellung bei allem Respekt vor dem Bemühen aus unterschiedlicher Sicht sehr diskriminierend.

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